Lesetag 1:

Im ersten Drittel des Buches geht es darum, dass eines Tages ein schwarz gekleideter Wanderprediger nach Speyer kommt mit einer Horde von Kindern im Schlepptau. Der schwarze Mönch predigt auf dem Marktplatz und zieht alle Zuhörer in seinen Bann. Er hat das Ziel vor den Augen eine riesige Schar Kinder ins heilige Land zu führen und mit göttlicher Hilfe Jerusalem zu befreien – ohne Waffen und Gewalt. Auch Gerhard ist von dieser Idee angetan und beschließt  aus Trier fort zu gehen und der Schar zu folgen. Wie alle anderen Kinder bewundert er den Prediger, von welchem es heißt er könne Wunder wirken. Direkt lernt er drei Jungen in seinem Alter kennen. Sie heißen Berthold, Bruno und Eckart und sie werden schnell Freunde. Am besten versteht sich Gerhard mit Berthold. Die Reise beginnt und die Kinder ziehen über Ulm bis zu den Alpen. Unterwegs müssen die Kinder einige Hürden überwinden. Besonders auf die Bewohner aller zu passierenden Städte sind die Kinder angewiesen, da sie nichts zu Essen mithaben und zwischendurch auch hungern müssen. Der Mönch zieht immer mehr Kinder in den Bann, doch Gerhard bekommt kurz vor den Alpen leichte Zweifel, ob der Mönch wirklich Wunder wirken kann. Ein Mädchen namens Irmingard schließt sich ihnen an, zu welcher Gerhard sich hingezogen fühlt. Doch er stößt auf Ablehnung. Als zwei Kinder vor Hunger giftige Beeren essen und daraufhin wahnsinnig werden, erkennen Gerhard und Berthold endgültig, dass der schwarze Mönch nur ein selbstsüchtiger Betrüger ist. Christlich ist das Verhalten des Predigers auf keinen Fall, da er die beiden Kinder tötet und liegen lässt. Nur meint er sie gesegnet haben und sie würden wieder aufwachen wenn der Zug weiter gezogen ist. Da alle Kinder ihm blind folgen nehmen sie ihm all dies ab und verehren ihn nur noch mehr.

16.1.08 17:40

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