Lesetag 2:

Als die Gruppe in den Alpen ankommt und es darum geht den Pass zu überqueren, zieht ein Unwetter auf und alle suchen Unterschlupf. Eckart ist mittlerweile umgekehrt, da er der Sohn eines reichen Winzers in Speyer ist und er Wind und Wetter, Hunger und Durst einfach nicht gewohnt ist. Gerhard findet mit Irmingard und dem kleinen Bruno Unterschlupf unter einem vorspringenden Felsen. Gerhard und Irmingard kommen sich dort näher und küssen sich das erste Mal. Der schwarze Mönch namens Nikolaus jedoch lässt sich trotz Gewitter nicht beirren und geht den Weg weiter bis über den Brenner. Berthold will ihn zur Rede stellen, und bekommt vorgeworfen Nikolaus von Gott berufene Mission stoppen zu wollen. Als Gerhard über die Bergkuppe tritt stößt der schwarze Mönch gerade Gerhards Freund eine Klippe hinunter. Gerhard ist von Hass erfüllt, hat aber keine Möglichkeit allen anderen Kindern die Wahrheit über den Mönch zu erzählen, da er von allen Anderen geliebt wird. Endlich erfährt er ein wenig von der Herkunft von Irmingard. Sie Ist dem Zug gefolgt um Rache an Nikolaus zu üben, da dieser ihre Eltern kurz vor seinem Zug ermordet hat. Das verbindet sie sehr und sie finden zusammen. Gerhard möchte den Zug verlassen, doch Irmingard bittet ihren geliebten dies noch nicht zu tun, da sie ihren Schwur, den Prediger zu töten, oder ihn wenigstens versagen zu sehen halten muss. Gerhard sieht dies ein und sie folgen weiter dem Zug, welcher sich nun das Ziel Genua gesetzt hat. Gerhard und Irmingard werden nun wie Aussätzige behandelt, da Nikolaus sie angeklagt hat den Zug aufhalten zu wollen. Auf der Po-Ebene bricht eine Fieberkrankheit im Zug aus und alle sind gezwungen zu halten und in einem Kloster um Hilfe zu bitten. Auch Bruno wird krank und seine verbliebenen Zuggefährten, von welchen er sich in letzter Zeit entfernt hat, da auch er Nikolaus vertraut, helfen und verarzten ihn. Ein Priester im Kloster heißt Salomon und spricht etwas Deutsch. An ihn wenden sich die beiden verliebten und bitten ihn den bitterarmen, kleinen Bruno vor dem Verderben zu schützen, in das der Zug hineingerät und ihn im Kloster aufzunehmen. Salomon tut was er kann und am Abreisetag geben sie Bruno ein Schlafmittel und zwingen ihn zu seinem Glück.

16.1.08 17:39

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